Ein letztes Mal durch das Tal des Todes

Nach einer taktischen Übernachtung im Motel 6 in dem kleinen Nest Beatty (Nevada) habe ich mich nochmals früh am Morgen auf den Weg gemacht um das Death Valley zu durchqueren bevor die große Hitze kommt.

Wenn man im Death Valley selbst übernachten will dann ist es entweder extrem teuer oder man geht Campen. Da ich nichts zum Campen mithabe und die Campingplätze auch wegen der Feiertage ausgebucht sind, musste ich mir also eine Alternative, im ca. 20 Meilen außerhalb des Parkes gelegenen Beatty, suchen.

Irgendwie kann man es mit den Anspielungen auf den Teufel auch übertreiben. Wirklich alles im Tal des Todes hat irgendeinen Bezug zum Teufel.

Auch wenn der Vermieter explizit darauf hingewiesen hat, dass man nur auf offiziellen Straßen fahren darf…. Bin ich trotzdem beim Father Crowley Overlook der Schotterstraße am Gipfel eine halbe Meile gefolgt und habe dafür eine letzte wunderschöne Aussicht über das Death Valley erhalten. Für was hat man denn eine GS wenn man nicht mal eine Schotterstraße entlang fahren darf?

Auch sieht man hier sehr schön, dass es nicht nur gerade Straßen in den USA gibt. Wenn man die 190 weiterfährt, dann geht es wieder gerade aus und man wird mit einem unglaublichen Bergpanorama belohnt.

Auch sinkt hier die Temperatur wieder auf deutlich angenehmere 75°F. Allerdings hab ich die Entfernung zur nächsten Tankstelle etwas falsch eingeschätzt und bin nur knapp bis zur Tankstelle gekommen, aber es ist sich ausgegangen. Der Zähler für die Reserve war bei 42 Meilen was für angeblich nur vier Liter Reserve ziemlich viel ist.